So nimmst du erfolgreich Kontakt zu einer Domina auf

Wir möchten Anfängern helfen, erfolgreich ins Gespräch mit einer Domina zu kommen. Es gibt nämlich einige Fallstricke auf dem Weg zur ersten professionell durchgeführten Session.


Das erste Mal bei einer Domina: Sei nicht nervös

Eine Frau in typischer Kleidung einer Domina steht vor einer Wand. Ein Spruch ist zu lesen: Wer niederknien will, der sollte erst ein kleines bisschen für sich einstehen können.

Eine Domina zu besuchen ist keine Schande. Viele Menschen – ja, nicht nur Männer! – tun das. Kontakt zu einer Domina aufzunehmen, kann allerdings eine angsteinflößende Aufgabe sein. Vor allem, wenn man ein Anfänger ist. In diesem Beitrag gibt dir das Team von Lala Idrisse Tipps, wie du trotz Lampenfieber erfolgreich zu deiner allerersten Session gelangst. Unsere Tipps zur Kontaktaufnahme mit einer Domina richten sich vor allem an Menschen, die bereits eine Herrin ins Auge gefasst und sich entschlossen haben, nach einer Session zu fragen.

Die richtige Domina finden & ein Erfahrungsbericht mit Negativbeispiel

Natürlich kannst du auch weiterlesen, wenn du dich noch nicht für eine explizite Lady entschieden hast – aber vielleicht interessiert dich dann eher unser Ratgeber-Artikel: Was macht eine großartige Domina aus?

Wir haben in unserem Bericht über die Domina Allia festgehalten, wie eine Session nicht ablaufen sollte und halten dabei auch fest, wer an welcher Stelle die Fehler begangen hat. Damit dir diese Fehler nicht unterlaufen, haben wir diesen Beitrag verfasst.

Befolge diese 6 Tipps und du gelangst bald zu deiner ersten Session mit einer professionellen Domina

Der grundlegendste Tipp lautet: Nimm dir Zeit. Überstürze nichts und mache dir stets bewusst, dass du ein Geschäft mit einer professionellen Sexworkerin eingehst, auch wenn eine klassische Domina keinen Geschlechtsverkehr mit ihren Kunden hat. Hieran ist nichts Mystisches und hieran ist nichts Pornographisches.

1. Mache dir deine Wünsche bewusst

Manchmal gehen wir ein bisschen zu sehr davon aus, dass unsere Fantasie sofort verstanden oder nachvollzogen werden kann. Bevor du überhaupt daran denkst, Kontakt mit deiner Domina aufzunehmen, solltest du selbst wissen, welche Art von Erlebnis du dir wünschst. Halte deine detaillierten Wünsche und Tabus am besten für dich in Worten fest.

Aber Achtung: Das ist kein Wunschzettel, den du bei der Kontaktaufnahme runterbeten sollst. Es geht allein darum, dir eine Gedankenstütze zu geben, wenn du später von deiner Herrin näher gefragt wirst, was du dir vorstellst.

2. Prüfe, wie deine neue Domina erreicht werden möchte

Die meisten professionellen Damen haben eine Website, auf der sie entweder ihre Telefonnummer oder E-Mailadresse ausgeben. Oft steht daneben, wann sie am besten erreichbar sind und wie du vorgehen solltest, wenn sie es nicht sind. Halte dich an die dortigen Angaben, das erhöht deine Chancen, wahrgenommen zu werden.

3. Die Kontaktaufnahme: Fasse dich kurz, doch sei vertrauenswürdig und nahbar

Egal, ob du per Telefon oder per E-Mail mit der Dame in Kontakt trittst, gilt: Bei der ersten Kontaktaufnahme solltest du sie nicht mit deinem erotischen Wunschzettel überfallen. Das ist generell keine gute Idee, denn sie beraubt deiner Herrin ihres wichtigsten Sexualorgans: Der Kreativität!

Wir haben dir hier eine Liste der Dinge geschrieben, die du ihr mitteilen solltest, damit sie dir eine Session anbieten kann:

  1. Dein Name, Alter, Größe und Gewicht
  2. Ein Hinweis darauf, dass du Anfänger bist
  3. Eine kurze Beschreibung deiner Vorstellungen und die Nennung deiner wichtigsten Kinks und Tabus
  4. Optional:
    • Falls nötig, wie viel Zeit du für die Session erübrigen willst
    • Ob du nur an bestimmten Zeitpunkten kannst
    • Eventuelle Einschränkungen deinerseits
Eine Beispiel E-Mail zur Kontaktaufnahme mit einer Domina

Damit du dir auch wirklich zu 100 % vorstellen kannst, was damit gemeint ist, haben wir dir eine Beispiel E-Mail an eine Herrin verfasst, die du gerne benutzen und nach deinem Belieben erweitern kannst:

Sehr geehrte Lady (Name der Domina),

ich heiße (Name) und möchte, nachdem ich schon lange mit dem Gedanken spiele, endlich eine erste Session mit einer wirklichen Domina erleben. Ich habe einen Fußfetisch, den ich am liebsten als Fußsklave, verbunden mit Nylons ausleben würde, falls Ihnen diese Idee und Kombination zusagt und Sie sich wohl damit fühlen.
Meine Tabus sind (Tabu 1), (Tabu 2) sowie jegliche Spiele rund um (Tabu 3).
Da ich beruflich viel unterwegs bin, bevorzuge ich den Freitagabend oder den Samstag für eine Session, sollte Ihnen dies möglich sein. Mir schwebt eine Dauer von einer Stunde vor, aber verlasse mich als Anfänger gerne auf Ihr professionelles Urteil, was eine sinnvolle Länge für eine Anfänger-Session angeht.


Kurz zu mir: Ich bin XX Jahre alt, X,XX m groß, wiege XX kg und bin selbstverständlich verlässlich, pünktlich und gepflegt.


Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.
Mit freundlichen Grüßen


(Dein Name)

4. Die Kommunikation vor dem Treffen

Wenn du ihr zuerst eine E-Mail geschrieben hast, ist es absolut möglich, dass sie dich trotzdem um einen Anruf bittet, wenn sie sich eine Session mit dir vorstellen kann. Das dient ihrer Sicherheit (sie möchte schließlich keinem Wildfremden Zutritt in ihr Studio gewähren) und der Rückversicherung, dass deine Absichten ernst sind. Während des Mailwechsels oder des Telefonats wird sie eventuell weitere Kinks von dir ausloten und Fragen stellen, die ihr helfen, ein grobes Bild von dir zu gewinnen. Hier gilt für dich:

  • Gebe ihr alle Antworten, mit denen du dich wohl fühlst
  • Sei offen zu ihr, lasse keinen Kink aus und beantworte ihre Fragen ehrlich (es wird die Session verbessern!)
  • Schreibe / spreche zielführend und so ausführlich wie nötig, aber so kurz wie möglich – Erotikromane solltest du Lala Idrisse überlassen

Wenn ihr beide euch ausreichend beschnuppert habt, macht ihr einen Termin aus.

5. Das Treffen: Sei pünktlich, höflich und aufmerksam

Zwei Frauenfüße in aufreizenden High Heels vor einem eleganten Stuhl. Ein Spruch ist zu lesen: Endlich Zeit, niederzuknien.

Am Tag des Treffens solltest du pünktlich am verabredeten Ort eintreffen. Im besten Falle hast du, da es euer erstes Treffen ist, eine kleine Aufmerksamkeit dabei. Und selbst wenn es ein Blumenstrauß ist; es geht um die Geste. Und darum, ihr zu beweisen, dass du freundlich und ungefährlich bist. Egal, wie tough die Domina ist und wie devot du gerne wärst: Du bist ein Mann und ihr wahrscheinlich körperlich überlegen. Sorge dafür, dass sie sich sicher fühlt. Du bist zuallererst ein Fremder. Und ja, bezahlt wird übrigens nach der Begrüßung, nicht am Ende.

Wichtig für alle Anfänger: Vor der Session begrüßen beide Spielpartner einander auf Augenhöhe. Beim ersten Treffen setzt man sich für ein Vorgespräch gemeinsam hin – und allerhöchstens hier kommt deine detaillierte Liste mit Wünschen auf den Tisch. Und auch das nur, wenn sie dich bittet, mehr über deine Vorstellungen zu erzählen. Bei diesem Gespräch zählt Offenheit mehr als alles andere. Hier wird im Detail besprochen, worauf du stehst, wo deine Grenzen liegen, welche Rolle deine Herrin spielen wird und ganz generell in welche Richtung die Session geht. Sie muss versuchen, dich in Windeseile kennenzulernen, um dir ein tolles Erlebnis bereiten zu können.

Unser Tipp: Lies dir unsere detaillierte Anleitung für den ersten Besuch bei einer Domina durch!

Nimm ihr Angebot einer Dusche an

Nach dem Vorgespräch ist es möglich, dass deine Domina dir anbietet, die Dusche ihres Studios zu nutzen oder auf jedwede andere Art frisch zu machen. Nimm dieses Angebot an, egal wie sauber und reinlich du bist. Das weißt schließlich nur du – und nicht sie.

6. Eure gemeinsame Sicherheit, das Thema Consent und das Nachgespräch

BDSM und Fetisch benötigt Vertrauen. In einer ersten Session mit einer Domina kann allerdings allerhöchstens von einem Vertrauensvorschuss die Rede sein – ihr beide kennt euch schließlich noch nicht. Das in Tipp 5 beschriebene Vorgespräch schließt auch ein gemeinsames Safe-Word mit ein, dessen Nennung sofort zu einer Unterbrechung der Session führt.

Auch ohne jegliche Penetration ist BDSM eine Form von Sex. Und Sex benötigt die Zustimmung aller Beteiligter. Auch wenn du eine devote Rolle einnimmst und vielleicht sogar die Fantasie hast, missachtet und wie ein Sklave behandelt zu werden, geht deine Sicherheit und dein Wohlbefinden über alles. Auch eine Domina ist nur ein Mensch und sie kann etwas missverstanden haben, einen Fehler machen oder schlicht und einfach nicht gut in ihrem Job sein. Wenn dir etwas nicht passt, sage ihr das sofort. Kann oder will sie die unangenehme Sache nicht ändern, breche die Session ab.

Das Nachgespräch ist unverzichtbar

Nach der Session ist es die Aufgabe der Domina, dich wieder ins Hier und Jetzt zurück zu holen. Dies tut sie in Form eines Nachgespräches, in dem das Erlebte aufgearbeitet wird. Gerne wird dies in einem beinahe rituellen Sinne begangen und es wird demonstrativ auf Augenhöhe an den Tisch gesessen oder (wenn auch eher bei Pärchen) gemeinsam aufgeräumt. Jede Domina hat wahrscheinlich ein eigenes kleines Geheimrezept hierfür.

Zusammenfassung & Fazit

Mit diesen sechs Tipps steht einer tollen ersten Session nichts mehr im Wege! Sei dir einfach jederzeit bewusst, dass du es mit einem Menschen zu tun hast – und nicht mit einer göttlichen Maschine, die Herrlichkeit und Dominanz auf Knopfdruck ausspuckt. Der Schlüssel ist und bleibt die Kommunikation. Wir wünschen dir viel Spaß bei deiner ersten Session mit einer Domina.