Du möchtest also ein Fuß-Date.

Einen Fußfetisch zu haben ist nicht immer leicht. Einen Fußfetisch zu haben und gleichzeitig devot zu sein, ist manchmal äußerst schwer. Viele Fußfans finden sich, aus Verzweiflung und vielleicht sogar aus Einsamkeit, auf halbseriösen Fußfetisch-Kleinanzeigen Portalen wieder. Da stapeln sich die Anzeigen von „Mistress Kate“ und „Herrin Sadistica“, die sexuelle Erfüllung beim Ausleben des Fußfetischs versprechen. Im Tausch für Geld, versteht sich. Die Abwesenheit einer verständnisvollen Freundin, mit der man den Fetisch ausleben könnte sowie sexuelle Frustration und die Neugier führen zur Kontaktaufnahme mit Fuß-Herrinnen. Das ist keine Schande, sondern ein Geschäft. Es sollte kein Dauerzustand sein, richtig, aber im Vergleich zu einem Besuch bei einer Prostituierten ist „darf ich deine Füße eine halbe Stunde massieren, küssen und dann wieder gehen?“ eine äußerst zahme Angelegenheit.

Die Damen mit den äußerst erregenden Anzeigen auf Portalen wie Fusseros/Kontakte oder Quoka und Markt.de sind jedoch heiß begehrt. Nun ja: Ihre Füße zumindest. Man stelle sich vor: Ein junger Fußfetischist möchte seinen Neigungen endlich den Raum öffnen, den jeder Normalo seiner Sexualität ohne weiteres zugesteht, und erhält keine Antwort auf seine Avancen. Nicht einmal ein „Sorry, das ist nicht mein Ding, viel Glück bei der Suche.“ Er hat bereits die Hürde „für Erotik bezahlen“ überwunden. Er hat sich in seiner Antwort auf die Anzeige emotional entblößt und beschrieben, was er sich vom Besuch bei einer Fußherrin wünscht. Er schämt sich vielleicht schon seit seinem ersten Samenerguss dafür, dass er Frauenfüße hübsch findet. Jetzt ist seine Sexualität nicht einmal eine schriftliche Absage wert.

Wenn du dich hier gerade wiederfindest: Du bist nicht das Problem. Es gibt zahlreiche Gründe für deinen mangelnden Erfolg bei der Kontaktaufnahme mit dominanten Frauen, die wenigsten davon sind in deiner Person zu suchen.

Wir von Lala Idrisses Blog dachten uns, ihr freut euch vielleicht über einen kleinen Guide, der euch erklärt, wie ihr euch am besten bei einem Date mit dominanten TG- Ladies oder Privatdominas verhaltet.

Um zu vermeiden, ignoriert zu werden oder eine Absage zu kassieren, haltet euch an folgende Punkte:

Kurze Vorstellung deinerseits: Name, Wohnort, wichtigste Körpermerkmale wie Größe, Haarfarbe, Gewicht. Attraktive Eigenschaften wie muskulöser Körper oder ein hübsches Gesicht sind gerne gesehen.
Dein Wunsch wird genannt, nicht ausführlich erklärt: Sie weiß, was ein Fußsklave ist, vertraue uns hier. Es ist nicht nötig, ihr einen Aufsatz zu schreiben, in dem du deine Wünsche wie ein Drehbuch ausformulierst. Dies gilt nicht, wenn du etwas ganz exotisches oder ein ganz bestimmtes Spielzeug oder eine Handlung von ihr wünschst. Aber selbst dann gilt: Fasse dich kurz.

Achte auf deine Grammatik. Wenn deine Sprache bereits unverlässlich klingt, will keine Lady einen realen Termin mit dir vereinbaren. Im schlimmsten Fall wirst du in die Spam- Ecke gestellt und auf die Ignorierliste gesetzt.

Sei konkret! Schlage einen Termin samt Uhrzeit und Dauer deines erhofften Treffens vor. Versetze sie in die Lage, “Ja” oder “Nein” dazu sagen zu können. Im besten Fall hat sie sogar genau da Zeit, im schlimmsten Falle kommt ein Gegenvorschlag als Antwort: “Da kann ich nicht, aber ich hätte am Dienstag um 18Uhr Zeit.”

Orientiere dich an ihrem Ton. Ist ihre Anzeige/Profil in dominantem Ton verfasst, antworte ihr in devotem Ton. Ist ihre Anzeige in einem professionellen, freundlichen Ton verfasst, antworte ihr freundlich und zuvorkommend.

Keine Verhandlungen. Wenn sie einen unglaublich hohen Betrag für das Date verlangt, dann verlangt sie diesen eben. So enttäuscht du sein wirst, aber wenn du den Betrag nicht bereit bist zu zahlen, dann beende den Kontakt freundlich und ziehe weiter. Sie legt den Preis fest. Ist er zu hoch, wird sie dies anhand des fehlenden Interesses der Sklaven feststellen und senken, aber man verhandelt nicht über den Preis der Dame. Diesem Thema liegt eine ethische Debatte zu Grunde, die hier den Rahmen sprengt, aber bitte: Sage einfach NEIN, statt sie mit einer Verhandlung zu entwürdigen.

Dränge nicht und lasse dich nicht drängen. Wenn sie eine Zeit lang nicht mehr antwortet, frage einmal freundlich nach. Kommt danach nichts mehr, will sie dich nicht. Schlechter Stil ihrerseits, aber das musst du hinnehmen. Andersherum: Lasse dich nicht zu etwas bewegen, das dir unangenehm ist. Eine “Vorkasse” per Gutschein/Paypal oder gar die Herausgabe zu vieler persönlicher Daten bedeuten (manchmal) Gefahr. Faustregel: Ist ihr Profil/Website/Anzeige schon lange aktiv und hat viele Fans/Follower/Bewertungen ist sie vertrauenswürdig. Bei dubiosen Angeboten nie die Bankkarte zücken!

Sei pünktlich und überrasche positiv mit einem Kniefall bei ihrem/deinem Eintreffen. Das mag seltsam klingen, doch ist sinnvoll. Sie öffnet dir ihre Wohnungstür oder du ihr deine und sobald ihr im privaten seid, knie dich hin. Du bist der Sklave und kein Kumpel auf Besuch. Sie trifft dich eventuell zum ersten Mal und ist vielleicht nervös. Du bist immerhin ein fremder Mann, wahrscheinlich größer und kräftiger als sie und könntest alles Mögliche vorhaben. Also beruhige sie einfach mit einem Kniefall. Das sagt: “Herrin, ich bin da und freue mich, Euch endlich zu begegnen.” Punkt. Sicherheit. Entspanntes Klima. Vielleicht sogar einen Lacher wert, bevor sie dir erstmal was zu trinken und Smalltalk vor dem eigentlichen “Beginn” anbietet.

Küsse ihre Füße. Selbsterklärend an dieser Stelle. Wir wünschen viel Spaß!

Die Checklist in Kürze als Bild zum Download

Medusa kommt.

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