Hilfe, mein Freund hat einen Fußfetisch

Dein Freund gesteht dir seinen Fußfetisch und du bist verunsichert? Wir sammeln Ratschläge und Tipps für Frauen, denen die Vorliebe ihres (neuen?) Partners (noch) nicht ganz geheuer ist.


Freund mit Fußfetisch: So gehst du damit um

Zunächst einmal das, was eigentlich gar nicht mehr gesagt werden muss: Ein Fußfetisch ist vollkommen normal. Zwischen 6 und 10 % der männlichen Bevölkerung haben eine Vorliebe für Füße oder zumindest kleine erotische Phantasien, die die Füße ihrer Partnerin mit einbeziehen.

Wenn dein Freund dir gegenüber seinen Fußfetisch zugibt, geht es dir also wie zahllosen Frauen überall auf der Welt. Abhängig von den Erlebnissen, die er in der Vergangenheit gemacht hat, kann dieses Geständnis sogar große Überwindung gekostet haben. Bitte versuche – auch wenn du zuerst überhaupt nichts damit anfangen kannst – zuerst einmal verständnisvoll und, sollte dir das möglich sein, dankbar für seine Ehrlichkeit zu sein.

Fußfetisch-Geständnis: Ab jetzt zählt die Kommunikation

Es ist wichtig, dass ihr beide darüber sprecht und offen bleibt. Versuche, deine Gedanken gegenüber seinem „Fetisch-Geständnis“ zu ordnen. Dabei helfen dir vielleicht folgende Schritte.


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Akzeptiere seine Sexualität – zunächst einmal in deinem Kopf

Es ist wichtig zu verstehen, dass jeder Mensch unterschiedliche Vorlieben hat, und dass dies nicht bedeutet, dass etwas mit deinem Partner nicht stimmt. Akzeptanz ist der Schlüssel zu einer gesunden Beziehung.

Das bedeutet nicht, dass du dich einfach mit jeglichem erotischen Wunsch, den er äußern könnte, abfinden solltest. Akzeptanz funktioniert nur gegenseitig.

Offenheit: Sprecht miteinander über seinen Fußfetisch

Eine offene und ehrliche Kommunikation ist essentiell, um sicherzustellen, dass beide Partner sich wohl und respektiert fühlen. Sucht, auch noch eine gewisse Zeit nach dem ersten Geständnis, das Gespräch miteinander. Tut dies ernsthaft und habt keine Angst, ins Detail zu gehen. Dein Interesse wird ihn glücklich machen und du hast die Gelegenheit, deine Unsicherheiten und Sorgen anzusprechen.

Sei beruhigt. Ein Fußfetisch bedeutet bei 99 % der Männer nur eines: Sie finden deine Füße toll. Nicht mehr, nicht weniger.

Legt Grenzen fest

Jeder Mensch hat unterschiedliche Grenzen und es ist wichtig, dass diese respektiert werden.

Ein Mann mit Fußfetisch will normalerweise nicht an seinen Füßen berührt werden – über diese Sache musst du dir keine Sorgen machen. Nutzt die Gespräche, die ihr führt, um gemeinsame Grenzen auszuloten.

Findet Kompromisse und lebt, was ihr beide liebt

In jeder Beziehung ist es notwendig, Kompromisse zu finden. Wenn der eine Partner eine Vorliebe für Füße hat, kann es hilfreich sein, gemeinsam zu besprechen, welche Art von Berührung oder Aktivität für beide angenehm ist. Du solltest nichts tun, was dir nach einmaligem Probieren nicht gefällt. Es hilft, sich in diese neue Form der Sexualität vorzutasten.

Intimität: Versuche, seinen Fußfetisch zu genießen

Intimität ist mehr als nur sexuelle Aktivität. Es geht darum, eine emotionale Verbindung und Vertrauen zwischen euch aufzubauen. Füße können in diesem Zusammenhang auch als Teil der sinnlichen Berührung und Verbindung betrachtet werden.

Innerhalb der Grenzen, die ihr gemeinsam besprecht, könnten beispielsweise Massagen liegen. Gibt es nicht den uralten Vorwurf von Frauen, dass Männer so ungern massieren? Nun ja, wir sind vielleicht voreingenommen, aber: Dieses Problem hast du jetzt nicht mehr.

Selbstliebe und eine positive Einstellung

Es ist wichtig, dass beide Partner sich selbst akzeptieren und lieben, unabhängig von ihren Vorlieben oder Körpermerkmalen. Selbstliebe hilft dabei, ein gesundes Selbstbewusstsein und eine positive Einstellung gegenüber der Beziehung zu entwickeln. Dein Freund muss deine Grenzen akzeptieren und du solltest gleichzeitig versuchen, die neue „Würze“ in eurer gemeinsamen Erotik kennenzulernen. Es ist kein „Hindernis“ zwischen euch. Es ist ein unglaublich spannendes, neues Kapitel.


Fazit: Seid offen und liebt euch

Abschließend ist es wichtig zu betonen, dass in einer Beziehung gegenseitiger Respekt und Akzeptanz das Fundament sind. Wenn beide Partner offen und respektvoll miteinander umgehen, können sie eine glückliche und erfüllende Beziehung haben, unabhängig von sexuellen Vorlieben oder Präferenzen.


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