Neue Kinks für freche Fetischfans

Die Idee für diesen Beitrag stammt von unserem Captionmacher, der kleine Fußbildchen für unseren Tumblr Blog mit frech-frivolen Sprüchen verziert und im Tagesrhythmus postet. Sehr zum Vergnügen unserer Follower.

Wir bewundern seine Ausdauer und die Kreativität, die in die kleinen Fetisch-Memes fließen, denn nichts anderes sind Bilder mit Captions eigentlich. Die kleinen Sprüche müssen mit wenigen Worten ein erotisches Szenario im Kopf des Lesers erzeugen – Storytelling auf einem Bierdeckel. Klar, dass sich manche der Captions ein wenig ähneln. Es muss sich schließlich um dominante Mädels, devote Jungs und die Füße der dominanten Mädels drehen. Das Bild gibt die Stimmung vor, der Ausdruck auf dem Gesicht der gezeigten Dame ist wichtig. Die Lösung unseres tapferen kleinen Captionmachers: Denk‘ dir neue Kinks aus und lass sie mit einfließen.

Bei diesem Erfindungsprozess entstehen so manche kleinen Spielideen und erotische Szenarien aus dem Nichts. Eine Situation mit einer attraktiven Kollegin, eine Begegnung im Supermarkt, eine Erinnerung aus der Schulzeit: Alles wird verarbeitet. Manchmal ist die Idee mehr als eine Idee, sondern ein ganz neuer Mikro-Kink, ein Turn-on, den noch nie jemand so definiert hat, aber viele Leser auf Anhieb lieben. Daher: Ja, wir sind so frech und behaupten, wir haben den Kink, bzw. die Spielidee des „erotischen Geständnisses“ erfunden. Den brandheißen Seelenstriptease vor einer dominanten Partnerin, das Gestehen kleiner Fehler und großer Sehnsüchte, das Entblößen der Sexualität vor einem so sadistischen wie vertrauensvollen Blick. Die Aufregung von „gesteh‘ mir ein Geheimnis, Sklave.“

Das erotische Geständnis hat uns auf eine Idee gebracht. Wie wäre es, wenn wir uns einfach noch mehr kleine frivole Spiele, Rollenspielinspirationen und Kinks ausdenken, um sie hier zu sammeln? Wir hätten allerdings kein gutes Gewissen dabei, Tipps und Hinweise zur Benutzung von BDSM-Ausrüstung und Möbeln zu geben, geschweige denn zu schwierigen (weil bei Missbrauch gefährlichen) Praktiken wie kunstvollen Fesselungen. Aber freche Ideen und Szenarien sind bei Lala Idrisse immer möglich.

Das sind neue Kinks für euch zum ausprobieren

Die römische Dekadenz

Bei Lala Idrisse dreht sich sowieso alles um gentle femdom, also zärtliche weibliche Dominanz. Das prägnanteste Bild, das dieses Wort im Kopf erzeugt, ist das der Cäsarin: Eine Frau in langer Robe, die auf einer gepolsterten Liege ruht und allerlei Annehmlichkeiten genießt. Sie wird gefüttert, massiert, bekommt Wein nachgeschenkt. Ihr Sklave verwöhnt sie von Kopf bis Fuß. Ihre „Dominanz“ beschränkt sich dabei auf liebliche kurze Befehle. Sie führt durch den Abend, doch meist nur mit einem leisen Lächeln und einem Kopfnicken. Kostüme optional!

Der Vorlese-Sklave

Podcasts sind in aller Munde – und in ihrem Kielwasser feiert nichts geringeres als das gute alte Hörbuch ein Revival. Bei eurem nächsten gemeinsamen Spiel könnte euer devoter Partner aus einem Buch vorlesen.

Nicht kinky genug? Doch! Die Aufgabe besteht natürlich darin, die Stimmen der Figuren so gut wie möglich nachzuahmen und ein authentisches Erlebnis für die Zuhörerin zu schaffen. Wer schlecht vorliest oder keine Emotion an den Tag legt, den erwartet eine Strafe.

Hörbare Dominanz in der Öffentlichkeit

Wie, das ist nicht neu? Das war als „öffentliche Erniedrigung“ schon einmal da? Uns geht es nicht um „frivoles Ausgehen“ oder die öffentlich zur Schau gestellte BDSM-Dominanz, am besten noch publikumswirksam in Lack und Leder. Uns geht es um das Senden kleiner Zeichen: Deutliche Gespräche, die jedem unfreiwilligen Zuhörer klar machen, wer hier die Hosen an hat. Das ist nicht mit „knie nieder, Sklave!“ getan. Die Möglichkeiten sind endlos: Sie erklärt ihm, was er morgen zu tun hat. Vom Einkaufen bis zum Hausputz. Sie hebt im Laden die Stimme und befiehlt ihm, ihre Taschen zu tragen. Sie lobt die Kleidung, die sie ihm ausgesucht hat.

Der Home-Office Sklave

Die Pandemie hat das Arbeitsleben für viele Menschen (zumindest viele mit Bürojob) verändert. Wenn sich bei euch die Konstellation ergibt, dann lasst euren Sub doch einen Tag lang als Home-Office Sklave antreten. Er bringt den Kaffee, bereitet das Mittagessen zu (in einer Montur, die du bestimmst), liefert Snacks an den Schreibtisch und sorgt mit Massagen für Entspannung in der E-Mail-Flut.

Wer besonders mutig ist, der lässt seinen Sklaven unter den Schreibtisch krabbeln und dort auch während Videokonferenzen sein gutes Werk mit einer Fußmassage tun. Spannung samt Entspannung garantiert!

Das erotische Geständnis

Wir nehmen unsere höchsteigene Erfindung hier mit auf. Beim erotischen Geständnis wird der Sub aufgefordert – mit dem Versprechen einer Belohnung – aus dem Nähkästchen zu plaudern. Es geht um das Eingeständnis vergangener Verfehlungen im Bereich der Erotik und Partnerschaft, um Vorlieben, um kleine Schwärmereien und süße „Verbrechen“, die er begangen hat. So manche kuriose Geschichte wird dabei zu Tage gefördert.

Da will schon ein kleiner Fünftklässler von der attraktiven Lehrerin „bestraft“ werden, da schleichen sich Jungs in die Umkleidekabine der Mädchen, peinliche Flirtversuche kommen heraus. Es ist ein Vergnügen für die dominante Frau – und eine Befreiung für den Sub.

Erregungs-Test durch erotische Literatur

Dieser Kink soll schon ganze Sexleben, bzw. Ehen gerettet haben. Das bedeutet zwar, dass er nur mit Einschränkungen als „neu“ zu bezeichnen ist, doch wir haben ihn noch nirgendwo außerhalb tumblr gefunden.

Setzt euren entkleideten Sub hin – wer es ein wenig fester mag, der fesselt am besten. Danach greift ihr euch ein Erotikbuch, einen Erotikblog oder irgendein anderes Medium, das ihn stimulieren könnte. Ihr lest ihm daraus vor und wartet auf eine sichtbare körperliche Reaktion, sprich: Eine Erektion. Mit diesem Kink könnt ihr ganz ausgezeichnet Vorlieben vertiefen, Tabus ausloten oder wiederum neue Kinks entdecken.

Viral gehen

Wer Lust dazu verspürt, der kann binnen weniger Tage zu einer Online-Berühmtheit werden. Die Plattformen, die dafür geeignet sind, sind genau die Plattformen, die sich die größte Mühe geben, nicht dafür geeignet zu sein. Je nach dem, wie wichtig euch die Anonymität ist, könnt ihr Masken tragen und Details aus eurem kinky Leben mit anderen teilen.

„Na, so einfach ist das aber nun doch nicht, liebes Lala-Team!“ Gut, der Erfolg ist hier nicht versprochen, aber wenn ihr die richtige Mischung aus kinky Inhalten, Lifestyle und Faszination in eurem Content findet, werdet ihr euch vor Zuschauern kaum retten können.

Und selbst wenn ihr keinen viralen Hit landet: Ihr werdet kleine Helden für eine erträgliche Anzahl an Followern werden und damit beweisen, dass Fetisch und BDSM wirklich von ganz normalen Leuten betrieben wird.


Wie findet ihr unsere Ideen und neuen Kinks? Auf jeden Fall schon einmal vielen lieben Dank fürs Lesen!