Fußbilder verkaufen

Dieser Beitrag sollte sich eigentlich mit dem „send footpics“ Trend, beziehungsweise dem übergreifenden Fußfetisch Meme dahinter auseinandersetzen. Während der kurzen Recherche zum Thema haben wir unsere Meinung geändert: Die schiere Menge der (deutschen) Suchergebnisse für „Fußbilder verkaufen“ hat selbst uns gewundert.

Google Suchvorschläge nachdem "Fußbilder" eingegeben wurde: verkaufen, verkaufen, verkaufen.

Entweder scheint eine ganze Generation von Frauen knapp bei Kasse zu sein und Männer mit Fußfetisch als charmante, quasi-anonyme Einnahmequelle identifiziert zu haben – oder der Fetisch verliert endlich seinen Skandalfaktor und wird zum erotisch-frechen Accessoire für jedermann. Ein Traum, den wir nicht zu träumen wagen: Zehenlutschen ist en vogue!

Alle Fragen und Antworten zum Verkauf von Fußbildern

Wir sind so frei und beantworten die wichtigsten Fragen, welche die Damen der großen Suchmaschine stellen, nach bestem Wissen und Gewissen einfach selbst.


Gibt es eine App, um Fußbilder zu verkaufen?

Es gibt eigene Seiten, die dir eine Verkaufsplattform hierfür bieten. Der Anbieter „feeterie“ hat sich darauf sogar spezialisiert. Allerdings verlangt dieser das Anlegen eines Kontos sowie einen Mitgliedsbeitrag, den du (laut dem Anbieter) „schon mit dem ersten Verkauf“ wieder ausgleichen können sollst. Ähnlich scheint „TastySlips“ zu funktionieren – mit einem Fokus auf getragene Wäsche statt Fußbildern.

Das Thema App ist schwieriger zu beantworten. Derzeit ist uns keine „spezifische“ Fußbilder-Verkaufs-App bekannt, die nur hierfür dient. Wahrscheinlich sind hier OnlyFans oder die Apps anderer Verkaufsplattformen wie Markt.de oder Quoka hilfreich.


Ist Fußbilder verkaufen legal?

Ja, das ist es, sofern wirklich nur Füße und keine Geschlechtsteile darauf zu sehen sind. Wir empfehlen es nur erwachsenen Frauen über 18 Jahren.


Kann ich Fußbilder auf ebay verkaufen?

Nein, das erlaubt ebay tatsächlich nicht. Wer das versucht, wird sehr schnell gelöscht. Es gibt den „Trick“, einfach Schuhe auf Ebay zum Verkauf zu stellen und dann die „Lawine“ aus Fußfans abzuwarten, die sich eher für die Füße in den Schuhen interessieren – also zu schummeln, was wir natürlich nicht empfehlen. Du solltest dir bewusst sein, dass du dich auf ebay nicht an einem „sicheren“ Ort aufhältst und die meisten Anfragen auf private Treffen abzielen werden, sehr direkt und offen sind und auch die Freundlichkeit der Anschreiber zu wünschen übrig lässt.

Es ist kein Geheimnis, dass eine hohe Zahl von getragenen Schuhen auf ebay an Fetischisten verkauft werden, statt an Frauen. Auch hier findet eine gewisse Form von „Tarnung“ statt – wie soll das Portal auch nachweisen, dass der Mann die Schuhe nicht für seine Freundin kauft?


Kann ich Fußbilder auf Instagram verkaufen?

Instagram hat für private User zwar keine „Shopping“-Funktion, aber ist wahrscheinlich der beliebteste Ort für den inoffiziellen, einfachen Verkauf von Fußbildern. Es gibt zwei Möglichkeiten:

Fußbilder auf einem extra Instagram-Profil verkaufen

Neues Profil erstellen, ein paar anonyme Schnappschüsse deiner Füße hochladen und die richtigen Besucher anlocken. Deine wichtigsten Hashtags sind:

  • #footpics
  • #feetstagram
  • #sellingfootpics
  • #footfetishnation
  • #footpicsforsale
  • #füße
  • #fußbild

Klingt beinahe zu einfach? Ist es auch. Wundere dich nicht, wenn du nur eine von Hunderttausenden sein solltest. Wer diese Methode verwendet, braucht Fußbilder in der Timeline, die so richtig gut sind. Halb abgestreifte Socken und abgeblätterter Nagellack im Dunkeln fotografiert, damit außer dem fusseligen Teppich und deinem Fuß auch wirklich nichts anderes zu sehen ist, helfen dir hier nicht weiter. Instagram ist nun mal Instagram: Dein Inhalt muss herausstechen.

Unser Tipp: Suche dir ein Thema das du magst und sei die „[Thema]-Fußlady“. Du könntest:

  • Die absolute High-Heel, Kleid und Strass Fashion-Queen sein
  • Oder bewusst das „Girl von Nebenan“
  • Oder eine verruchte Gothic-Lady
  • Gehe nach draußen und sei das „Outdoor Mädel“ mit süßen Fußbildern im Grünen
  • Oder spiele die nerdige Twitch-Streamerin mit TikTok-Appeal.

Beliebt sind außerdem Bezüge auf die Füße selbst. Hast du sehr zierliche Füße? Oder etwa große Füße? Wähle deine Nische und sei kreativ.

Auf dem eigenen Instagram-Profil Fußbilder verkaufen

Hier ist große Vorsicht geboten. Du willst natürlich nicht offen damit werben. Du kannst normale Bilder, die dich barfuß zeigen, vereinzelt mit #feetstagram oder #füße (wenn es bei dem Bild Sinn macht!) verwenden. Wenn du dich damit schlau anstellst, geht das bei deinen Freunden (wenn sie es überhaupt sehen) noch als kleiner Scherz durch. Die Fußfans, die du anlocken willst, werden dich ebenfalls finden können. Es besteht natürlich immer noch „Kommentargefahr“ unter deinen Beitragen durch die neuen Besucher.

Clever: So ein Strandbild ist ideal, um „heimlich“ Fußfans anzulocken.

Die Bezahlung sollte auf Instagram in Form von Amazon Gutscheinen oder per PayPal (benutze am besten ein neues Konto, das nicht deinen Namen verrät) stattfinden.


Hat dein Freund dich auf Fußfetisch aufmerksam gemacht? Mache euch beiden eine Freude mit einem von Lala Idrisses Fußfetischbüchern. Kein „Schund“, sondern knisternd freche Stories für Fußfans: Als eBooks und Paperback erhältlich:


Welche Preise sollte ich für Fußbilder verlangen?

Das entscheidest du selbst. Hier spielt auch die Qualität deiner Fußbilder eine Rolle. Wenn deine heißen Fußbilder eigentlich nur „halbwegs schiefe Fuß-Selfies ohne Gesicht“ sind, wird sich die Zahlungsbereitschaft bei wenigen Euro einpendeln…

Auch ohne tolle Fotoausrüstung kann man kreativ sein. Zwei Fußbilder in ähnlich schlechtem Licht und auf demselben Boden. Einmal „einfach geknipst“ nach dem Motto „hey Mitbewohnerin, mach mal!“ und einmal hat sich das Model zumindest ein paar Gedanken um die Perspektive und eine spannende Pose gemacht.

Wenn du dir viel Mühe mit verschiedenen Schuhen, Nagellack und Umgebung für deine Fußbilder gibst, kannst du höhere Preise verlangen. Am besten sind sowieso Sonderwünsche. Wenn ein Kunde sich deine Füße in bestimmter Pose oder mit einem bestimmten Nagellack wünscht, muss er bereit sein, deinen Aufwand zu bezahlen.


Was muss ich bei Fußbildern mit der Steuer beachten?

Tja, hier liegt der Hase im Pfeffer.

Hast du einen Hauptberuf, darfst du nebenher bis zu 410 Euro im Jahr (jopp, das ist jämmerlich wenig) dazu verdienen. Übersteigen die Einnahmen aus deinen Fußbildern diesen Betrag (was sie bestimmt tun werden), musst du die Einnahmen versteuern.

Am besten ist die Anmeldung eines Gewerbes. Das kriegt niemand außer dir mit und du bist auf der sicheren Seite. Du darfst dabei gerne vage bleiben. „Verkauf von eigenen Fotografien“, beispielsweise.

Das nimmt dem Ganzen aber jetzt schon den schnelles Geld für wenig Aufwand– Charakter 😦

Denkst du dir gerade.

Richtig. Ein Gewerbe anmelden, auch wenn es ein Kleingewerbe ist und schnell geht, ist schon „irgendwie offiziell“. In der Realität ist anzunehmen, dass die wenigsten Verkäuferinnen von Fußbildern das tatsächlich getan haben. Wir empfehlen definitiv, dich damit abzusichern und deine Karriere als Footgirl somit auch auf stabile Beine zu stellen.


Kann ich auf OnlyFans Fußbilder verkaufen?

Ja, das kannst du. Kleiner Wehmutstropfen: Für OnlyFans gilt der Ratschlag mit der Steuer erst recht!

Auf OnlyFans kannst du einen eigenen Account erstellen, um Fußfans mit Bildern deiner Pfoten zu versorgen. Allerdings brauchst du „vorgelagerte“ Kanäle, um die Leute überhaupt auf dein OnlyFans stoßen zu lassen. Die meisten Creatorinnen dort haben trotzdem noch Instagram, Snapchat und TikTok, etc zum selben Thema. Sei dir jedoch bewusst, dass OnlyFans richtige Arbeit sein kann und hier die Grenze zum professionellen Bereich überschritten wird. Ein lieblos geführter OnlyFans-Account wird niemals Geld machen. Deine Fans erwarten regelmäßig kreative Inhalte. Jeden Abend das selbe Fußbild mit demselben Fußboden und derselben Tür im Hintergrund samt schlechter Beleuchtung wird deine Fans sogar verärgern.

Getragene Socken, Schuhe und Fußbilder verkaufen

Für die meisten Frauen ist es wohl ein kleiner Schritt vom Verkauf von Fußbildern hin zum Verkauf von getragener Wäsche, Socken und Schuhen. Das ist legitim und erweitert dein „Angebot“ sozusagen. Außerdem kannst du hierfür hohe Preise verlangen. Allerdings ist der Arbeitsaufwand für den Versand solcher „Waren“ nicht zu unterschätzen: Wenn du dich in diesen Bereich vorwagen möchtest, musst du mit „Bestellungen“ deiner Kunden umgehen können. Das kann einschließen, das selbe Paar Socken mehrere Tage zu tragen, um einen Stammkunden zufrieden zu stellen. Es folgt der Gang zur Paketstelle, Porto, Versand und die fällige Kommunikation mit dem Käufer.


Kleine Starthilfe: Do it with Lala.

Wir präsentieren deinen Fußbild-Account gerne auf dem englischsprachigen Blog „lala-writes-fetish“. Stelle uns ein Probe-Bild zur Verfügung und wir posten es. Für Erfolg können wir nicht garantieren, aber es ist ein „anonymer Anfang“. Die Follower sind zu 90% aus dem englischsprachigen Raum. Wenn du weitere Fragen hast, wende dich gerne über Instagram an unseren „Kontaktaufnahme-Account“ 😊